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| "Im Ausstellungskontext reagiere
ich meist mittels Installation auf den jeweiligen Raum, und versuche das,
was ich mir in den Raum träume, mit dem Material zu bewerkstelligen, das
mir zur Verfügung steht. Dabei verwende ich Material, das anderswo abfällt
um es gewissermaßen zu re-animieren." Mit der Absicht, die Welt, die der Aufmerksamkeit lohnt, radikal auszuweiten, fordert Barbara Denzler zu einer Befragung der eigenen Sehgewohnheiten heraus. Die Zuweisung von Bedeutung geschieht aus einer bestimmten Perspektive heraus und wird dann variabel, wenn diese Perspektive sich verändern darf. Gleichzeitig eignen sich die Objekte und Installationen als Projektionsräume für Seinszustände. Da die Sprache selbst sich bei Bildern und Metaphern aus der Physischen Welt ihre Begriffe ent-lehnt, verweisen derartige räumliche Gefüge ebenso auf psychische Befindlichkeiten: ab-hängig, eigen-ständig, zu-geneigt, über-legen, ent-wickeln, er-liegen etc. Formensprache wird lesbar, weil auch unser Denken sich an räumlicher Erfahrung orientiert. |

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